Über Naheda

Die gebürtige Türkin ist die Erste Tänzerin, die den orientalischen Tanz in Oberfranken/ Bayern populär gemacht hat. Naheda tanzt seit dem Jahre 1993. Seit 1996 leitet sie das oberfränkische Zentrum für orientalischen Tanz und Kultur.

Ihren Tanzstil hat maßgeblich Momo Kadous aus Ägypten geprägt. Durch die Zusammenarbeit von Naheda und Momo Kadous entstand ein vollkommen neuer Tanzstil. Naheda ist der „Shooting Star“ des Jahres 2002.

Mit Ihrem Tanz „Nahedas Storm“ eroberte Sie im schon damals legendären Hosenanzug die Herzen des Fachpublikums der Orienta 2002 in Frankfurt am Main. Helena Lehman kürte Naheda zur „Mistress of the Storm“. In der Fachzeitschrift „Bastet“ wurde Sie als die Entdeckung des Jahres 2003 ausführlich vorgestellt. Daraufhin folgten Auftritte und Workshops im gesamten europäischen Raum.

Den wohl größten Erfolg hatte Naheda beim „Rakkasah Festival“ in San Francisco im März des Jahres 2004. Nach der legendären Schlusspose im Spagat gab es Standing Ovations für die Künstlerin. Eine, bis dahin noch nicht dagewesene, tolle Anerkennung für eine hervorragende Tanzperformance.

Für Ihre hervorragenden Verdienste für den orientalischen Tanz wurde Ihr im Juli 2004 in der Stadthalle in Fürth die „Halima 2004“ verliehen. Dieser Preis ist die, bis dahin, höchste europaweit anerkannte Auszeichnung für Oriental-Tänzerinnen.

Im November 2005 – anlässlich der Fachmesse ORIENTA 2005 gab es jedoch eine Auszeichnung, die zum ersten Mal verliehen wurde. Die Auszeichnung „Tänzerin des Jahres 2005“. Die Fachzeitschrift „Bastet“ hatte ihre Leserinnen und Leser aufgefordert, eine Tänzerin zu wählen, die durch Ihre Tanzkunst (Technik, Ausdruck, Ausstrahlung und Präsenz) auffällt. Jedoch sollte aber auch sympathisches Rüberkommen, Bescheidenheit, Fleiß ohne Verbissenheit, Kollegialität und einfach ein angenehmes, positives Naturell und eine künstlerische Einstellung bewertet werden. Gedacht wurde an eine Tänzerin, die in den letzten fünf Jahren auf sich aufmerksam gemacht hatte und die ihren Wohn- und Arbeitssitz im deutschsprachigen Raum hat. Die vielen Leserinnen und Leser wählten Naheda. Für Naheda der „Oskar des Bauchtanzes“. Dafür gebührt Reihen und der Fachzeitschrift „Bastet“ ganz großer Dank.

Von Reyhan konnte Naheda dann in der Folgezeit sehr viel lernen. Vor allen Dingen im klassischen Bereich des Orientalischen Tanzes. Reyhan ist eine der großen Pioniere für Bauchtanz in Europa. In der Zeit zwischen dem 02. Dezember und dem 07. Dezember 2005 fand eine Tanzreise mit Workshops und Showgalas in Russland (Togliatti; Samara und Kazan an der Wolga) statt. Im Jahr 2006 waren Reisen nach Amerika, Ägypten im Programm. Es folgten Tanz- und Workshop-Reisen nach Ungarn, Finnland, Dänemark, Japan, Cape Town / Südafrika, Australien und Hawaii.

Naheda hat ein eigenes Tanzstudio in Kronach wo jeweils an Dienstagen und Mittwochs Tanzunterricht stattfindet. An Montagen ist Naheda in Saalfeld. An Donnerstagen in Coburg und an den Freitagen jeweils immer in Sonneberg zu Unterrichtskursen.

In den Jahren 2000 bis 2015 gab es jeweils große Oriental-Tanz-Shows vor ausverkauften Häusern als Benefizveranstaltungen in Kronach, Saalfeld, Sonneberg und Coburg. Die nächste Gala findet unter dem Motto „25 Jahre Naheda“ im Oktober 2018 in Kronach statt.

Seit dem Jahre 2006 gehört Naheda zum Kreis der internationalen Rakkasah-Teacher in den USA. Im Jahre 2008 bekam Naheda in Somerset die Auszeichnung „Belly-Queen“. Das Tanzrepertoire von Naheda reicht vom klassischen Bauchtanz über Folklore bis zum Tanzen mit Requisiten (Säbel, Leuchter, Zimbel, Schleier etc). Ebenso experimentiert Naheda gerne zu modernen Rhythmen und Musik und zeigt dazu moderne, raffinierte und stimmige Choreographien.

Ihre liebevolle Art, korrekt und gut verständlich zu unterrichten, sowie die professionell ausgearbeiteten Workshopunterlagen haben sie zu einer sehr gefragte Dozentin und Tänzerin in Deutschland und auf der ganzen Welt gemacht.

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